ensemble reflektor

ensemble reflektor

Das norddeutsche Kammerorchester ensemble reflektor sieht sich als Botschafter einer Musikkultur ohne Grenzen. Die Musiker*innen von ensemble reflektor entwickeln gemeinsam Konzertprogramme, in denen sich unterschiedliche Werke jenseits ihrer Genres miteinander verbinden. Ob in Clubs oder Industriehallen, als Orchester oder in Kammermusikbesetzung – die befreundeten Musiker*innen schaffen mit ihren kreativen Formaten immer wieder eine besondere Nähe zum Publikum und ermöglichen einen neuen Zugang zur Musik.

2019 gründete ensemble reflektor in Lüneburg sein eigenes Festival: ultraBACH. Hier holt das Ensemble Bach mit Interdisziplinarität, Hausmusik und Auftragswerken ins 21. Jahrhundert und bindet die Lüneburger Stadtgemeinschaft in die Konzerte mit ein. Im Herbst 2025 fand ultraBACH mit großem Publikumserfolg zum fünften Mal statt. Im Rahmen des Festivals wurde auch das große Projekt FÜNFSPARTENHAUS DER EINHEIT abgeschlossen, für das ensemble reflektor sich über mehrere Monate in verschiedenen ostdeutschen Städten mit den innovativen Sparten Wissenschaft, Pop-Kultur, Bildung und Demokratie auseinander setzte und erprobte, wie sich ein Orchester aktiv für positiven gesellschaftlichen Wandel einsetzen kann. Das Projekt wurde im Rahmen der Exzellenten Orchesterlandschaft durch den Beauftragten für Kultur und Medien des Bundes gefördert.

Seit 2022 arbeitet ensemble reflektor im Rahmen einer strategischen Kooperation eng mit PODIUM Esslingen zusammen. Darüber hinaus wurde das Orchester bereits ins Konzerthaus Berlin, die Elbphilharmonie, die Alte Oper Frankfurt und das ZKM Karlsruhe eingeladen, sowie zu den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Schleswig-Holstein Musikfestival und den Ludwigsburger Schlossfestspielen.

Das Kammerorchester wurde für sein gesellschaftliches Engagement mit dem Max-Brauer-Preis der Alfred Toepfer Stiftung ausgezeichnet und erhielt als erstes Orchester überhaupt den NORDMETALL-Ensemblepreis der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, die Hansestadt Lüneburg verlieh ensemble reflektor 2021 außerdem den Kunstpreis Musik und Theater. In 2024 zeichnete die Gunter und Juliane Ribke Stiftung das Ensemble für seine Pionierarbeit im Bereich der Musikvermittlung aus.

Nach der Debüt-CD „Gewaltakt“ folgte mit „Liebeslied“ 2020 das zweite Album des Ensembles. Außerdem erschienen Alben mit dem Jazz-Ensemble HOLON Trio und ARD-Preisträger Mathis Stier. 2024 folgte die Veröffentlichung von LAUTER! mit Werken der Komponistinnen Ethel Smyth, Ying Wang und inti figgis-vizueta.

„Von schräg bis posaunenhymnisch, von knackig bis vertrackt reicht das Spektrum, lustvoll ausgereizt vom ensemble reflektor unter der Leitung von Holly Hyun Choe. (…) Drinnen stampfende Rhythmen und verdienter Jubel. Draußen der ferne Nachhall einer Schiffshupe. Passt.“
Hamburger Abendblatt

„Was die jungen Musiker spielten, war das eine, wie sie es spielten, das ganz Besondere: Da gab es keinen Leerlauf, keine Automatismen, keine füllstimmenhaften Spielfiguren. Da schien jede einzelne Note, jedes Motiv, jeder thematische Bogen gründlich entstaubt, befragt oder mit frischer Energie aufgeladen.“
FAZ