ensemble reflektor

ensemble reflektor sind 39 professionell ausgebildete klassische Musiker, die Musik lieben und diese Liebe ihrem Publikum vermitteln.

ensemble reflektor reflektiert über sich, den eigenen Musikerberuf sowie die Musikerbranche.

ensemble reflektor schafft einerseits durch ungewöhnliche Konzertorte, andererseits mit selten gehörten oder selten kombinierten Werken intensive Konzerterlebnisse.

ensemble reflektor kann und will trotz aller Innovation nicht auf die "Klassik" verzichten.

ensemble reflektor will die Nähe zum Publikum.

ensemble reflektor kennt keine Grenzen und keine Schubladen, sondern spielt das, was es für gute Musik hält.

ensemble reflektor ist in Norddeutschland zuhause.

ensemble reflektor ist ensemble reflektor.

 

// ELEMENTARSTÜCKE#1

 

3.-6. Februar // Hamburg

 

CPE BACH // Sinfonie G-Dur Wq 180

CPE BACH // Sinfonie C-Dur Wq 182/3 (aus den „Hamburger Sinfonien“)

HAYDN //Sinfonie Nr. 59 A-Dur „Feuer“ (1768)

 

5. Februar // 20 Uhr // Halle 424 // Hamburg

6. Februar // 20 Uhr // Quickborn

 

// SEEMANNSGARN

 

5.-16. Mai // Hamburg, Bronnbach, Lüneburg

 

MENDELSSOHN // Die Hebriden

HILLBORG // Celestial Mechanics für 17 Solo-Streicher und Schlagwerk

GRIEG // Sinfonie c-moll

 

Dirigent: Thomas Klug

 

12. Mai // 20 Uhr // Halle 424 // Hamburg // Karten

16. Mai // 17 Uhr // FORUM der Musikschule Lüneburg // Karten

 

// extended#2

 

9.-16. November // Hamburg

 

MALTE SCHILLER // Auftragswerk für Jazz-Ensemble und Kammerorchester

BEETHOVEN // Sinfonie Nr. 4

 

Solist: Malte Schiller

Dirigent: Thomas Klug

 

14. November // 20 Uhr // Halle 424 // Hamburg // KARTEN

15. November // 20 Uhr // Gruenspan // Hamburg // KARTEN

 

// über ensemble reflektor

 

ensemble reflektor ist ein norddeutsches Kammerorchester, das im Frühjahr 2015 von jungen professionellen Musikern gegründet wurde und klassische Musik so aufführt, wie sie es verdient hat: kraftvoll, mit viel Liebe zu ungewöhnlichen Aufführungsformen und nah am Publikum. reflektor agiert selbstverwaltend in einem gemeinnützigen Verein und bietet seinen Mitgliedern einen Raum für eigene Ideen und Mitbestimmung. So entsteht in einer Gruppe Gleichgesinnter eine gemeinsame Ensembleidentität: ensemble reflektor geht mit seinen Musikern und seine Musiker mit ihm.

Anfangs unter dem Namen kammerorchester der jungen norddeutschen philharmonie verwirklichten die Musiker ab 2013 ihre ersten gemeinsamen Projekte. Im Rahmen des Festspielfrühlings Mecklenburg-Vorpommern auf Rügen traten sie mit Solisten wir Natalia Prishipenko und Nils Mönkemeyer auf.

Seit Beginn des Jahres 2015 befindet sich das Orchester unter dem neuen Namen ensemble reflektor in einer Professionalisierungsphase. Dieser Prozess wurde im April 2015 mit einem Projekt unter dem Titel assembling ensemble reflektor begonnen und im November mit ensemble reflektor_extended fortgeführt. Neben Beethovens Eroica standen eine Auftragskomposition des Komponisten Konstantin Heuer und Schumanns Cello-Konzert mit Tanja Tetzlaff als Solistin auf dem Programm.

 

 

 

 

 

 

 

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// Interview mit dem Vorstand

 

Joosten, Du bist Geiger, Vorstandsvorsitzender und einer der beiden Ersten, die die Idee zur Gründung eines Kammerorchesters aus den Reihen der jungen norddeutschen philharmonie heraus, vorangetrieben haben. Bis heute verfolgst Du diese Idee mit extrem viel Zielstrebigkeit und Energie. Weswegen war Dir die Gründung dieses Ensembles so wichtig?

 

"Das Musikstudium wirft so viele Fragen auf und gibt so viele Anregungen. Für mich war es ab einem bestimmten Punkt klar, dass ich diese Fragen und Anregungen nur dann verarbeiten kann, wenn ich mir dafür selbst den Raum schaffe.

Zusätzlich dazu habe ich zu viele Musiker kennen gelernt, mit denen ich mein ganzes Leben lang Musik machen will. Da die Wahrscheinlichkeit, dass wir alle im gleichen Orchester eine Stelle bekommen würden - nicht zuletzt aufgrund des Nichtvorhandenseins dieser Stellen - sehr gering ist, mussten wir einfach gemeinsam das ensemble reflektor gründen."

 

 

Conny, Du als studierte Cellistin, bewegst Dich momentan auf das Ende Deiner Ausbildung zu und eine Ensemble-Neugründung ist nicht unbedingt das, was man "eine absolut sichere Bank" nennt. Was hat Dich bewogen diesen Weg zu gehen anstatt in irgendeinem sicheren Berufshafen zu ankern?

 

"Mh, also wenn ich Sicherheit gewollt hätte, hätte ich etwas anderes studiert.  Erst kürzlich habe ich gelesen, dass sich nach aktuellsten Studien die jährlichen 1000 Orchesterinstument-Absolventen aller deutschen Hochschulen auf ca. 115 offene Orchesterstellen pro Jahr in Deutschland aufteilen müssen. Unabhängig davon habe ich schon in den ersten Semestern meines Studiums daran gezweifelt, ob mich eine feste Stelle an der Musikschule oder im Orchester auf Dauer glücklich machen kann. Denn dort tauscht man häufig Sicherheit gegen Handlungsspielraum und Kreativität ein. Mit eigenen Projekten wie ensemble reflektor kann man aktiv die Musikszene mitgestalten und dazu beitragen, dass sich auch in Zukunft noch Menschen für Klassische Musik interessieren. Denn sonst sind auch feste Stellen keine sicheren Häfen mehr."

 

 

Caspar – im Frühling 2015 gab es das erste selbstständige Projekt von ensemble reflektor. Wie hast Du, wie Conny vom Cello aus, diese Woche erlebt? War sie ausschlaggebend, Dich für einen Vorstandsposten zu bewerben?

 

"Das erste Projekt assembling ensemble reflektor war etwas ganz Besonderes für mich. Es entstand dort ein einzigartiges Gefühl der Zusammengehörigkeit und eine Energie, die ich so noch nicht erlebt hatte. Jeder wollte dabei sein und helfen, das Ensemble zu verbessern - organisatorisch, musikalisch und menschlich! Das hat natürlich in gehörigem Maße dazu beigetragen und mir die Entscheidung sehr leicht gemacht, mich für den Vorstandposten zu bewerben."

 

 

Anton, Du bist Trompeter und der einizge Bläser im Vorstand. Was würdest Du Leuten sagen, die auf ensemble reflektor mit "...und noch ein Kammerorchester..." reagieren?

 

"Ein Kammerorchester, das aus einem gemeinsamen Verlangen heraus gegründet wurde und sowohl Symbol als auch Quintessenz eines einheitlichen Gedankens ist, welches keinem Trend folgt und auch keinen kreieren will, welches Menschen um sich herum versammelt und welches in den Augen der Musiker, die es darstellen, unverzichtbar ist, ist meiner Meinung nach nicht "noch ein Kammerorchester": Es ist eine individuelle und nicht vergleichbare Gemeinschaft. "

 

 

Lea, Du bist das jüngste Vorstandsmitglied, ebenfalls an der Geige unterwegs und noch relativ am Anfang des Studiums. Wie verhält es sich mit der gegenwärtigen Generation von Musikstudierenden? Bist Du, die sich ehrenamtlich für eine solche Idee einsetzt, die ja auch mit dem künftigen Beruf zusammenhängt, eher die Ausnahme oder die Regel?

 

"Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich nichts verallgemeinern kann, da ich ja längst nicht alle Musikstudenten der jungen Generation kenne. Auffällig finde ich aber trotzdem, dass es viele junge Musikstudenten gibt, die sehr stark von dem Gedanken überzeugt sind, später in einem Sinfonieorchester ihr Geld verdienen zu wollen, wobei selten andere Optionen in Erwägung gezogen werden. Ich für meinen Teil bin stolz bei ensemble reflektor dabei zu sein und Erfahrungen in sowohl musikalischer als auch organisatorischer und sozialer Hinsicht zu sammeln, die mir Selbstvertrauen geben als junge Musikstudentin unbekannte Wege zu beschreiten!"

 

Und zum Schluss noch mal zu Dir, Joosten - Was habt Ihr mit ensemble reflektor vor?

 

"Neben vielen spannenden programmatischen Ideen steht das nächste Jahr stark unter dem Leitbild der Identitätssuche. Wie schaffen wir es, dass die Menschen uns bei sich haben wollen? Warum brauchen die Menschen ensemble reflektor?

Meiner Meinung nach muss ein Orchester oder ein Ensemble genau wie ein Mensch seinen Platz in der Gesellschaft sinnvoll ausfüllen. Die Zeiten, in denen Orchester ihre Berechtigung aus sich selbst erhalten, sind mittlerweile - zum Glück - vorbei."

Thomas Klug

// Musikalische Leitung

Thomas Klug studierte von 1980 bis 1985 bei Prof. Ramy Shevelov und Prof. Oscar Yatco in Hannover. Seit 1985 ist er Konzertmeister der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. 1994 bis 1996 war er Dirigent und künstlerischer Leiter des Ensemble Resonanz. Thomas Klug gibt Solokonzerte im In- und Ausland mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, der Westdeutschen Sinfonia, dem Chamber Orchestra of Cambrigde u.a. Er spielt vielfältige Kammermusikkonzerte im Klaviertrio (Clara-Haskil-Trio) und mit verschiedenen Solisten, u.a. Steven Isserlis und Joshua Bell zuletzt bei den Salzburger Festspielen.

 

Als Dirigent arbeitete Thomas Klug mit der Jungen Deutschen Philharmonie, dem Chamber Orchestra of Cambridge, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und verschiedenen Ensembles für Neue Musik. Seit 1995 lehrt er an der Hochschule fuer Künste Bremen, seit August 1997 als Professor für Violine, Kammermusik und Kammerorchester.

 

Thomas Klug begleitet ensemble reflektor seit den allerersten Anfängen. Seine Erfahrung und seine musikalische Auffassung, die er auf mitreißende Art und Weise weitergeben zu versteht, prägen das Ensemble wesentlich.

 

Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir

ensemble reflektor geht mit seinen Musikern und seine Musiker mit ihm. 40 junge Musiker haben sich im Frühjahr 2015 zu einem selbstständig agierenden, gemeinnützigen Verein zusammengeschlossen, um mit kreativer Eigeninitiative eine Beitrag zum heutigen Konzertleben zu leisten.

Kraftvoll und stets nah am Publikum will ensemble reflektor Konzerte geben, die seine Mitglieder selbst gerne besuchen würden und in denen der Fokus auf Vermittlung der Liebe zur klassischen Musik liegt.

Damit jeder Musiker an der Verwirklichung dieser Idee arbeiten kann, sind wir momentan auf Unterstützung angewiesen. Die Initiative Ich geh’ mit meiner Laterne regt dazu an, ensemble reflektor genau in dieser Hinsicht unter die Arme zu greifen – als Fördermodell für ein Ensemble, das von jedem einzelnen Musiker „getragen“ wird und gleichzeitig jedem Mitglied den Freiraum für eine persönliche Perspektive auf das Musizieren in diesem besonderen Kollektiv eröffnet.

 

// Fördermöglichkeiten

 

Durch Ihre Spenden belohnen Sie einen jungen Erwachsenen für seinen Mut zur Eigeninitiative!

 

Förderung für ein Projekt

Mit einer Spende in Höhe von 250€ ermöglichen Sie einem Musiker des Ensembles die Teilnahme an einem Projekt.

 

Förderung für die Konzertsaison 2016

Mit einer Spende in Höhe von 400€ unterstützen Sie die Teilnahme eines Musikers an der Konzertsaison 2016 mit den Projekten SEEMANNSGARN und _extended#2.

 

// Unser Dankeschön für Sie

 

* Freikarten für das Konzert ihrer Wahl (Projektförderung: 2 // Saisonförderung: 4)

* Erwähnung auf unserer Website

* herzliche Einladung zu einem exklusiven Besuch während der Proben

* persönlicher Austausch mit den Musikern

 

// Ansprechpartnerin

Cornelia Walther // Mitglied des Vorstandes

tel. // +49 (0) 178 868 3248

mail // cornelia.walther@ensemble-reflektor.de

 

// Konto

ensemble reflektor e. V.

IBAN: DE13 8306 5408 0004 8916 19

BIC: GENODEF1SLR

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